Achtsamkeit in Unternehmen

Mindfulness erobert die Unternehmen

By: | Tags: | Comments: 0 | Januar 23rd, 2019

Bei großen und bekannten Unternehmen wie Google und McKinsey ist es schon passiert: Mindfulness hat sie erobert. Der Begriff taucht immer häufiger im Unternehmenskontext auf und bedeutet auf Deutsch Achtsamkeit. Dies wird auch anhand einer DAK-Studie deutlich, welche die am häufigsten genannten Neujahrsvorsätze für das Jahr 2019 darstellt:

  1. Stressvermeidung oder -abbau (62 %)
  2. mehr Zeit für Familie oder Freunde zu haben (60 %)
  3. mehr Bewegung oder Sport treiben (57 %)
  4. mehr Zeit für sich selbst nehmen (51 %)

Anhand der Ergebnisse (Auszug der Studie) wird deutlich, dass den Menschen – privat und beruflich – der achtsame Umgang mit sich selbst wichtig ist und unterstreicht den Trend, der in vielen Unternehmen zu sehen ist.

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit ist eine besondere Form der Aufmerksamkeit. Es bedeutet den gegenwärtigen Moment zu registrieren, ihn ruhig zu betrachten ohne ihn zu bewerten. Dies spielt in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle, denn wir müssen rund um die Uhr funktionieren. Achtsamkeit schützt uns dabei vor Stress und Überforderung. Doch wie schafft man es Achtsamkeit in seinen Alltag zu integrieren? Ganz klar, sie muss trainiert werden. Die bekannteste Achtsamkeitsübung ist die Meditation. Während dem meditieren achtet man auf seine Atmung, ist fokussiert und lässt Gedanken kommen und gehen, ohne sie zu bewerten. Achtsamkeitsübungen können dabei helfen psychische Erkrankungen und Burnout vorzubeugen und führen zu einer geistigen und körperlichen Entspannung und einer höheren Zufriedenheit.

Welche Vorteile haben Unternehmen davon?

Auch in Unternehmen bietet Achtsamkeit viele Vorteile. Führungskräfte und Mitarbeiter bekommen durch Achtsamkeitsseminare aufgezeigt, wie sie mit den täglichen Anforderungen besser umgehen können. Dies führt zu einem besseren Betriebsklima, zu einer höheren Zufriedenheit und einem geringeren Krankenstand. Denn auch im Jahr 2017 entfallen rund 16,7 % der AU-Tage auf psychische Erkrankungen. Nur Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, mit einem Anteil von 21,8 % am Krankenstand, übertreffen die psychischen Erkrankungen.

Und nun sind Sie dran!

Nutzen Sie die Gelegenheit und machen direkt einen kleinen Selbstversuch! Nehmen Sie sich dafür fünf Minuten Zeit, schließen die Augen und atmen Sie tief ein und aus. Achten Sie dabei auf Ihre Atmung und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf das hier und jetzt. Was haben Sie gesehen? Was haben Sie gehört? Wie haben Sie in Ihren Körper wahrgenommen?

Wir freuen uns über Ihr Feedback!

 

Quellen:

DAK Studie (2018): https://www.dak.de/dak/download/studie-2038096.pdf

DAK-Gesundheitsreport (2018): https://www.dak.de/dak/download/gesundheitsreport-2018-1970840.pdf